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Juli 16th, 2010
Mal wieder vergeht die Zeit wie im Flug und die erste Hälfte der aktuellen Saison im Motorsport ist schon wieder um. Dafür steht die zweite spannende Saisonhälfte noch an, die am Samstag, den 17. Juli mit der VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring einen rasanten Auftakt findet. Bereits zum 33. Mal findet das RCM DMV Grenzlandrennen statt, das für Motorsport begeisterte ein besonderes Highlight der Nürburgring Performance Days darstellt. Das ganze Wochenende können Fans des Motorsports sich von den rasanten Rennen und dem beachtlichen Rahmenprogramm des Events begeistern lassen. Kenner fachsimpeln über den begehrten BMW Z4 oder den Dodge Viper und andere PS-starke Rennfahrtzeuge, in denen die Rennfahrer zeigen, was unter ihren Motorhauben steckt, während andere einfach die Atmosphäre genießen und sich auf die Showacts am Abend freuen.
Und am nächsten Tag schießen die Adrenalin-Werte sogar noch mehr in die Höhe. Denn am Sonntag dürfen die Motorsport-Begeisterten selbst einmal beweisen, wie viel Mumm sie haben. Fans haben die Wahl zwischen der Nordschleifenrunde oder einen 1/8-Meilen-Rennen auf der Ziel-Geraden. Und wem das noch nicht reicht, der nimmt in der Mercedes-Arena die Möglichkeit wahr, im Drift-Taxi mitzufahren und auf diese Weise schwindelerregende Geschwindigkeiten „zu genießen“.
Wie in der ersten Hälfte der Saison will es Audi wieder wissen und tritt mit beeindruckender Besatzung an: der nach seinem Unfall wieder völlig genesene Hans-Joachim Stuck tritt mit Marc Basseng und Frank Stippler im Audi R 8 an, ein Trio vor dem die Fahrer von Hauptkonkurrent Porsche durchaus Respekt haben dürften.
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September 30th, 2009
Mit Ende des Zweiten Weltkrieges kam nicht automatisch auch die Veränderungen im Motorsport. Das Niveau blieb zunächst so, wie es schon vor dem Krieg gewesen war, und technische Innovationen kamen erst im Laufe der 50er Jahre zum Einsatz. Ende dieses Jahrzehnts hab es dann auch die ersten Verkleidungen für Motorräder und Automobile wurden mit aerodynamischen Karosserien ausgestattet. Eine deutliche Verbesserung der Reifen- und Fahrwerkqualität folgte in den 60er Jahren, wodurch auch für weniger stark motorisierte Fahrzeuge höhere Geschwindigkeiten auf den immer kurvenreicheren Rennstrecken erreichbar wurden.
Dadurch entstanden jedoch auch vorher nicht da gewesene Sicherheitsrisiken sowohl für Fahrer als auch für Zuschauer. Schaulustige durften direkt an der Strecke stehen, wobei sie nicht einmal durch einen Zaun geschützt wurden, oder auch die Fahrerlager besuchen. So ereigneten sich in dieser Zeit mehrere schwere Unfälle, bei denen zahlreiche Menschen ums Leben kamen, sodass immer mehr Veranstaltungen verboten wurden. Auch die daraus resultierenden sinkenden Zuschauerzahlen um 1960 herum führten zum Aus zahlreicher Events.
Erst Ende der 1960er wurden die Strecken umgebaut und endlich Sicherheitsgurte, feuerfeste Kleidung und andere Maßnahmen zum Schutz der Fahrer und Zuschauer eingeführt. In den darauf folgenden Jahren ging die Zahl der Unfälle stark zurück, sodass die Zuschauerzahlen rasch anstiegen und der Rennsport einen neuen Aufschwung erlebte.
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September 30th, 2009
Motorsport ist nicht nur heutzutage ein beliebtes Hobby. Schon vor vielen Jahren wurde Motorsport ausgeübt. Gerade in den Jahren zwischen dem ersten und dem zweiten Weltkrieg lebten vielen Menschen ihren Geschwindigkeitsrausch aus. In der Zwischenkriegszeit waren die Motoren durch den ersten Weltkrieg weiterentwickelt und zu höheren Leistungen fähig, sodass die Jahre zwischen den Kriegen im Zeichen des Motorsportrausch und Geschwindigkeitsrausch standen.
Die verbesserten Motoren erbrachten nicht nur eine höhere Leistung, sie ermöglichten auch höhere Geschwindigkeiten und stärke Zugkraft. Diese Werte lagen weit über dem, was in der Regel für den Straßenverkehr notwendig war.
Aus diesem Grund wurden erstmalig Rennstrecken angelegt, auf denen sehr hohe Geschwindigkeiten möglich waren. Darunter fallen zum Beispiel die AVUS in Berlin und die Monza in Italien. Die AVUS ist besonders bekannt und beliebt wegen ihrer langen Geraden und die Monza ist interessant durch ihre überhöhten Kurven. In Belgien in Spa-Franchorchamps wurde ein Kurs nur aus Landstraßen gebaut, dieser führt über Ortsumfahrungen. Hier sind hohe Geschwindigkeiten möglich.
Noch schneller als die Ausbauten der Strecken ging der technische Fortschritt voran. Viel schneller wurden neue Motoren oder technische Ausstattungen entwickelt als man sich im Jahre 1934 bei der Einführung der neuen Regelungen für den Grand-Prix-Rennsport vorstellen konnte. Schon 1937 konnten die Rennwagen Leistungen von 500 PS und mehr erreichen. Die Spitzengeschwindigkeiten lagen bei mehr als 300 km/h. Einige Fahrzeuge haben sogar 400 km/h überschritten und damit Rekordfahrten aufgestellt. Aber nicht nur die Rennwagen wurden schneller, besser und beliebter. Auch in der Gattung der Motorräder erlebten die Höchstgeschwindigkeiten einen Anstieg. Schon im Jahr 1929 konnte Herbert Le Vack einen Weltrekord aufstellen, in dem er 207,73 km/h Höchstgeschwindigkeit auf den Tacho brachte. Dieser Rekord wurde allerdings acht Jahre später von Eric Fernihough gebrochen, denn er konnte 273,244 km/h vorweisen.
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September 30th, 2009
Der Motorsport ist fast so alt wie das Auto selbst. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Besitzer eines Kraftfahrzeuges auf die Idee, die Geschwindigkeit ihrer Gefährte zu messen und leiteten so die Geschichte des Motorsportes ein. Allerdings gab es damals noch einiges zu tun, nicht zuletzt aufgrund schlechter Straßenverhältnisse aber auch, weil die damalige Fahrzeugtechnik schlicht und ergreifend noch nicht so ganz ausgereift war, ließ die Lebensdauer und Zuverlässigkeit der damaligen Fahrzeuge durchaus Luft nach oben. So gingen die Fahrer der ersten Autos, die sich mit Radfahrern, Eisenbahnen und auch Reitern maßen, aus ihren Wettfahrten zwar in Sachen Spitzengeschwindigkeit meist als Sieger hervor, die Ausdauergeschwindigkeit der Fahrzeuge ließ aber einiges zu wünschen übrige. Einer der Gründe dafür mag die Tatsache sein, dass man zum volltanken damals statt zur Tankstelle zur Apotheke fuhr, in der man kleine Mengen Kraftstoff kaufen konnte.
Zwar weckten diese Rennen von Beginn an so manches Interesse, die damaligen Autohersteller wollten von diesem Sport aber zunächst nichts wissen und bewahrten Abstand. Ihre motorisierten Gefährte sollten nicht als Rennwagen gebraucht werden, sondern dienten dem Zweck, seinem Besitzer höchsten Fahrkomfort zu bieten.
Es verging allerdings nicht zu viel Zeit, bis auch die Hersteller der damaligen Autos bemerken, dass die Rennen, die jede Menge Zuschauer anlockten, einen überaus positiven Werbeeffekt für die siegenden Autos hatten, so dass die anfängliche Zurückhaltung von produzierender Seite sich bald legte.
So wurden Autorennen schon bald nach ihrer Erfindung zu in der Tageszeitung beworbenen Events, an denen die Menschen der Umgebung nur zu gerne teilnahmen. Häufig fanden diese Rennen als Rundfahrten statt oder verliefen zwischen zwei Großstädten. Das erste große Autorennen führte im Jahr 1894 von Paris nach Rouen. Nachdem die Strecken zunächst stetig länger wurden, beschränkte man sich bald danach wieder auf kürzere Strecken, da es auf den langen Strecken gehäuft zu schlimmen Unfällen mit zahlreichen Toten gekommen war. Man ging schnell dazu über, die kurzen Strecken mehrfach zu fahren, was letztlich zu den heute üblichen Rundstreckenrennen führte.