Der Rennsport nach dem Zweiten Weltkrieg

Mit Ende des Zweiten Weltkrieges kam nicht automatisch auch die Veränderungen im Motorsport. Das Niveau blieb zunächst so, wie es schon vor dem Krieg gewesen war, und technische Innovationen kamen erst im Laufe der 50er Jahre zum Einsatz. Ende dieses Jahrzehnts hab es dann auch die ersten Verkleidungen für Motorräder und Automobile wurden mit aerodynamischen Karosserien ausgestattet. Eine deutliche Verbesserung der Reifen- und Fahrwerkqualität folgte in den 60er Jahren, wodurch auch für weniger stark motorisierte Fahrzeuge höhere Geschwindigkeiten auf den immer kurvenreicheren Rennstrecken erreichbar wurden.

Dadurch entstanden jedoch auch vorher nicht da gewesene Sicherheitsrisiken sowohl für Fahrer als auch für Zuschauer. Schaulustige durften direkt an der Strecke stehen, wobei sie nicht einmal durch einen Zaun geschützt wurden, oder auch die Fahrerlager besuchen. So ereigneten sich in dieser Zeit mehrere schwere Unfälle, bei denen zahlreiche Menschen ums Leben kamen, sodass immer mehr Veranstaltungen verboten wurden. Auch die daraus resultierenden sinkenden Zuschauerzahlen um 1960 herum führten zum Aus zahlreicher Events.

Erst Ende der 1960er wurden die Strecken umgebaut und endlich Sicherheitsgurte, feuerfeste Kleidung und andere Maßnahmen zum Schutz der Fahrer und Zuschauer eingeführt. In den darauf folgenden Jahren ging die Zahl der Unfälle stark zurück, sodass die Zuschauerzahlen rasch anstiegen und der Rennsport einen neuen Aufschwung erlebte.

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