Ein kleiner Blick an dieser Stelle auf die Formel- 1-Saison des Jahres 2011: erstmals ist geplant, eine Saison mit 20 Rennen auszutragen. Saisonauftakt sollte in Bahrain, das Finale in Indien Anfang Dezember 2011 stattfinden. Unruhen in Bahrain sorgten jedoch noch vor Saisonstart für Umplanungen, das dortige Rennen wird nun voraussichtlich erst am letzten Oktobertag ausgetragen.
Wie in der Vorsaison gehen 12 Teams mit insgesamt 24 Fahrern an den Start. Die Teilnahme eines 13. Teams war von der FIA 2010 geplant, schließlich jedoch nicht in die Tat umgesetzt worden. Auf den neuen Startplatz hatten sich drei Teams beworben.
Wenig Neues gibt es ansonsten an der Teamfront: Lotus tritt wieder als Titelsponsor bei Renault auf und auch das Virgin Team hat einen russischen Sponsor bekommen.
Größere Änderungen wurden dagegen beim Reglement unternommen: neue aerodynamische Finessen, die teilweise erst in der Saison 2010 aufgetaucht waren und vom Fahrer manuell gesteuert werden mussten, wurden mit einer Ausnahme verboten. Lediglich der verstellbare Heckflügel, genannt DRS, ist erlaubt und soll für mehr Überholmanöver sorgen. Wieder zum Einsatz kommt auch KERS, das Bremsenergierückgewinnungssystem, das es bereits 2009 gab, im letzten Jahr aber nach einer Vereinbarung der Teams nicht verwendet wurde.
Wieder im Reglement ist auch eine Regel, die viele F1-Fans noch aus den 90er Jahren kennen dürften. Fahrer, die im Qualifying mehr als 107 Prozent der Zeit des Schnellsten benötigen, werden nicht zugelassen zum Rennen. Damit möchte die FIA allzu große Geschwindigkeitsunterschiede während des Rennes vermeiden. Die so genannte 107-Prozent-Regel war zuvor ab 2003 abgeschafft worden.
Kleinere Änderungen betreffen das Safety-Car. Beim Beginn einer Safety-Car-Phase müssen die Fahrer die Geschwindigkeit nun in zwei Runden statt einer deutlich reduzieren.
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